Heute ging weiter nach Te Anau und damit in die Southlands… knapp 300 km waren zu fahren. Wir starteten mit den beeindruckenden Niagara Falls – Fallhöhe 1,2 Meter – mindestens 😉 Mit dem Original leicht zu verwechseln.
Danach machten wir nochmal einen Halt an der Curio Bay, an der wir schon am Vortag waren. Da aber gerade Ebbe war, konnte man deutlich mehr von dem versteinerten Wald sehen. Es ist absolut faszinierend die Holz-Strukturen zu zu entdecken… Ralf hat außerdem eine tolle Muschel entdeckt mit der ein Vogel gespielt hat.
Weiter ging zum südlichsten Punkt der Südinsel von Neuseeland. Man bemerke die Formulierung… Die dritte Insel „Stuart Island“ ist noch südlicher gelegen, aber gut. Wir wollen nicht kleinlich sein. Man erreicht den Punkt über einen kleinen Spaziergang über eine Weide voller Schafe, denen ich fototechnisch hiermit auch mal gerecht werden möchte. Schließlich haben wir schon so viele gesehen! Und es gibt immerhin fast 8 Mal so viele Schafe auf Neuseeland wie es Einwohner hat (Einwohner ca. 4,7 Mio und Schafe ca. 32 Mio).
Side Note: Das dritte Bild zeigt zudem die berühmten Trump-Fields. Ein ganzes Feld voller Haarteile nach dem Vorbild des amerikanischen Präsidenten 😉
Waipapa Point Lighthouse war unser nächstes Ziel. Der Leuchtturm hat leider eine traurige Geschichte. Er wurde in Folge eines der größten Schiffsunglücke von Neuseeland erbaut. Am 29. April 1881 ist hier das Dampfschiff Tararua auf ein vorgelagertes Riff aufgelaufen. Von den 151 Passagieren starben 131 am frühen Morgen des nächsten Tages, als das Schiff letztendlich sank.
Wir fuhren danach ein ganzes Stück weiter an der Küste entlang und bevor es wieder ins Landesinnere ging, hielten wir noch an einem Campingplatz. Vorgelagert war dort die „Insel“ Monkey Island zu sehen. Bei Ebbe kann man hin laufen. Sie hat sogar ein paar Stufen und ist eigentlich mehr ein kleiner Hügel. Für die Maoris war es jedoch ein wichtiger Aussichtspunkt für Wale. Mitte des 19. Jahrhundert fokussierte man sich aber auf Gold, dass in kleinen Mengen an den Stränden angespült wurde. Ganz in der Nähe erbaute man dann auch die erste Goldmine des Distriktes.
Bei Clifden nahmen wir noch eine alte Hängebrücke mit: Clifden Suspension Bridge. Mit 111, 5 Meter ist sie die längste aus Holz erbaute Hängebrücke in Neuseeland.
Danach brauchten wir noch ca. eine Stunde nach Te Anau. Das Wetter wurde leider immer wolkiger und schlechter je näher wir unserem Ziel kamen. Wir haben ein schönes Häuschen in einer wunderschönen Siedlung etwas Oberhalb des Ortes gemietet. Mit dem Essen hatten wir leider kein Glück – alle Restaurants waren schon voll und so kochten wir uns selbst etwas in der gut eingerichteten Küche.





























































