Tag 13 – Franz Josef – Punakaiki

Nachdem wir ausgecheckt hatten, fuhren wir nur eine Straße weiter, um den Tatare Tunnels Walk abzulaufen. Am Ende wartete ein alter stillgelegter Tunnel, der früher zur Förderung von Wasser gebaut wurde. Nach wenigen Metern war es stockdunkel und es wurde nass. Ralf ist mit seinen Badelatschen bis ans Ende gelaufen und hat vor der Absperrung ein paar Glühwürmchen und ihre „Lockfäden“ entdeckt. Ich bin barfuß nicht wirklich weiter gekommen und hab dann umgedreht.

Weiter ging es auf unserem Weg nach Okarito, dort wartete eine 10km Wanderung auf uns. Der „Three Mile Pack Track“ führte uns zunächst im Wald oberhalb der Klippen entlang. Zwischendurch wurden wir von kleinen Vögeln begleitet und erreichten dann das Meer. Und zurück ging es dann am Strand entlang, weil gerade Ebbe war. Ansonsten muss der Weg im Inland zurück genommen werden. Aber wie herrlich am Sand entlang zu laufen, ohne eine Menschenseele zu sehen. Nur die Wellen und die Vögel zu hören und barfuß die feinen Körner unter den Sohlen zu spüren. Erholung pur.

Nach einem leckeren Erdbeereis, nahmen wir den langen Weg die Küste entlang…

… um noch ein letztes Mal an den Pancake Rocks und Blowholes anzuhalten. Den Namen haben die Felsen bekommen, weil sie wie aufeinander gestapelte Pfannkuchen aussehen. Die vor 30 Millionen Jahren übereinander geschichtete Ablagerungen erodieren unterschiedlich schnell. Seit diese Ablagerungen an die Oberfläche gehoben wurden und Wellen, Wind und Regen ausgesetzt sind, schreitet die Abtragung stetig voran.

10 Minuten später wären wir an unserem kleinen Häuschen angekommen. Die Einrichtung war relativ einfach gehalten aber liebevoll zusammengestellt, aber alles Wichtige war vorhanden. Aber was sagt Ihr zu der Aussicht. Wir hatten einen hervorragenden Sonnenuntergang und genossen unser selbstgemachtes Chili con Carne im Anschluss.

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