Heute wollten wir uns natürlich den Franz Josef Gletscher aus der Nähe anschauen. So nahe wie es eben vom Boden aus geht, denn auf den Gletscher kommt man nur, wenn man mit einem Helikopter hin fliegt. Ralf hat mich zwar echt lange bearbeitet, aber was soll ich sagen… wir sind dann eben doch zu Fuß gelaufen 😉
Wir haben uns drei Tracks aus dem großen Angebot an Wanderwegen rausgesucht. Wir fingen direkt mit dem längsten an, der uns auch an den Gletscher brachte: Franz Josef Gletscher Walk. Hier war ordentlich Betrieb, auch viele Familien mit Kindern waren unterwegs. Aber der Weg war trotzdem schön und hatte seine Highlights.
Danach kletterten wir das kurze Stück zum Sentinel Rock hoch, um einen schönen Blick auf das komplette Tal inklusiver Gletscher zu haben. Im Anschluss ging es auf den Peters Pool Walk bis zur Douglas Hängebrücke. Der Peters Pool war wunderschön und so klar, dass man wieder das Spiegelbild der Berge darin erkennen kann. Wir gingen weiter durch den schönen Wald bis zur Brücke und kehrten dann um.
Im Anschluss besuchten wir noch das Wildlife Centre im Ort. Die Brutsaison war leider vorbei, aber trotzdem sind dort in einem extra Raum zwei Kiwis, die man im Dunkeln beobachten kann. Und wir hatten bei der zweiten Runde Glück: Ein Kiwi lief einen Meter vor uns im weitläufigem Areal herum und suchte mit seinem langen Schnabel im Boden nach Futter. Da wir uns bis dahin schon gut an das Rotlicht – was die Tiere nicht stört – gewöhnt hatten, konnten wir den Kiwi sehr gut sehen und beobachten. Ansonsten bekommt man per Video und Hinweistafeln viele weiter Informationen, u.a. auch zum Gletscher. Aus unserer Sicht empfehlenswert.
Am Abend gab es Caesars Salad für uns beide und ich gönnte mir noch einen leckeren Schokokuchen mit Vanilleeis zum Nachtisch. Yammie!
















































