Tag 7 – Die Catlins

Für den heutigen Tag hatten wir uns diverse Highlights in den Catlins rausgepickt. Die Catlins sind ein zerklüftetes, sehr dünn besiedeltes Gebiet, das eine malerische Küstenlandschaft und überall einen dichten Regenwald besitzt. Wir begannen im Osten beim Purakaunui Wasserfall, der über mehrere Kaskaden in ein Bassin fällt.

20 Minuten weiter wanderten wir zu Jack’s Blowhole, benannt nach dem Tuhawaiki, einem Anführer eines Maori-Stammes, dessen Spitzname Bloody Jack war. Es kam zu diesem Spitznamen wegen seiner derben Sprache. Das Blowhole ist 55 Meter tief, 144 Meter lang und 68 Meter breit. Zwischendurch gab es mächtige Schläge und die weiße Gischt war zu sehen. Bei Flut ist es sicher noch spektakulärer.

Danach ging es zum Matai-Wasserfall, ebenfalls nach einem kurzen Spaziergang durch den Regenwald erreichbar.

Wir kamen dann genau richtig bei den Cathedral Caves an – dort kann man nur während der Ebbe an den Strand, weil die Höhlen ansonsten überschwemmt sind. Daher vorher checken wann Ebbe ist – steht auch am Gatter zum Parkplatz an, ansonsten wird es geschlossen. Nachdem wir durch den Regenwald unten am Strand ankamen, schlug uns leichter Regen entgegen. 10 Minuten später waren wir bei den Höhlen angekommen. 199 Meter ist die längste Passage und damit zählt Cathedral Caves zu einer der 30 längsten Höhlen an Stränden weltweit.

Wir erkundeten zunächst den Strand an dem sich viele verschieden große Höhlen befanden. Einige waren überfüllt mit Muscheln und die Felsen darunter glänzten in interessanten rosa Tönen. Die ersten beiden Höhlen waren miteinander verbunden (die oben genannten 199 Meter) und konnten barfuß erkundet werden, was wir natürlich auch getan haben.

Danach machten wir erstmal eine Lunch Pause bei unserer Unterkunft. Der Regen hatte mich zumindest ganz schön müde und nass gemacht. Da war ein warmes Essen sehr willkommen. Im Anschluss ging es zu den nahe gelegenen McLean Falls.

Zum Abschluss des Tages fuhren wir schon ein Stück in die Richtung, die wir auch morgen nehmen würden… weiter an der Küste entlang zur Curio Bay. Sehr interessant ist dort der „Petrified Forest“ – also der versteinerte Wald. Bei Ebbe taucht dieser aus dem Wasser auf… wir konnten zumindest ein paar Baumstämme ausmachen. Außerdem watscheln hier zum Sonnenuntergang die seltenen Gelbaugenpinguine an Land. Dafür waren wir leider zu früh da.

Den Abend genossen wir bei einem schönen Sonnenuntergang mit leckerem Steak und Calamaris.

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