Wir begannen den Tag heute früh, da wir für 9:00 Uhr eine Glowworm-Tour in die Te Anau Caves gebucht hatten. Der Morgen war nebelig und wirkte wenig einladend. Die Tour hatten wir wieder mit dem gleichen Anbieter gebucht wie die Bootstour auf dem Milford Sound und sie ist auch dieses Mal empfehlenswert. Wir wurden zunächst mit dem Schiff abgeholt und und fuhren über den Lake Te Anau auf die andere Seite. Dort wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt (je 12 Personen) und nach eine kurzen Instruktion ging es in die Höhle. Da die kleinen Tierchen sehr licht- und lärmempfindlich sind, durfte innerhalb der Höhle nicht fotografiert oder gefilmt werden. Ich habe ein Bild von der offiziellen Seite angehängt, damit Ihr Euch vorstellen könnt wie es in der Höhle aussieht. Zunächst läuft man durch den Eingang immer am unterirdischen, tosenden Fluss entlang. Dann wurden wir allen in ein kleines Boot bugsiert und bei völliger Dunkelheit in die eigentliche Grotte mit den Glühwürmchen gefahren. Stellt Euch einen absolut dunklen Raum vor und viele hunderte kleine leuchtende Punkte vor. Bezaubernd… Je heller die Tierchen leuchten, um so hungriger sind sie. Wir waren ca. 10 Minuten in der Höhle und dann ging es wieder raus. Nach einem kleinen Wald-Spaziergang bekamen wir in einer größeren Hütte Kaffee und Tee und erhielten noch einige Informationen über die Glowworms. Alles sehr informativ. Im Anschluss ging es wieder zurück mit dem Boot nach Te Anau.
Los ging’s Richtung Queensland – 3 h Fahrzeit und knapp 200 km waren zu bewältigen. Außerhalb von Te Anau hielten wir noch kurz an einem Wilderness Lookout.
Als wir endlich den Lake Wakatipu entdeckten, machten wir am Ufer eines schönen Rastplatzes halt und genossen unser Lunch bei mittlerweile strahlend blauem Himmel. Wir hielten an diversen Lookouts unter anderem am Devils Staircase und waren fasziniert von dem klaren Wasser und dem türkis-blauen See. Die Berge wirken wie nachträglich ins Bild eingefügt.
Da wir recht früh dran waren, planten wir noch eine Wanderung kurz vor Queenstown. Lake Alta war unser Ziel, dazu mussten wir erstmal einige Kilometer aufwärts fahren, was einen fantastischen Ausblick auf Queenstown und die Umgebung bot. Der Grund für diese Wanderung ist, dass der See für eine Szene in Herr Der Ringe diente. Die Gefährten trauern im Schattenbachtal um Gandalf, nachdem sie aus dem Minen Morias entkamen. Wir kletterten knapp 45 Minuten steil bergauf – immer den gelben bzw. roten Hinweisen folgen, war leider nicht ganz klar. Um dann den schönen Bergsee genießen zu können und Ralf sein LotR Erlebnis zu gönnen 🙂
Im Anschluss mussten wir eigentlich nur noch 20 Minuten bis zu unserer Unterkunft fahren – wir steckten aber sage und schreibe lang eine Stunde im Stau und kämpften uns nur meterweise voran. Die Unterkunft war aber super schön, es gab sogar einen Whirlpool im Garten – wir schafften es aber nicht in zu nutzen, da wir nur eine Nacht blieben.
Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, bekamen wir von unserer Gastgeberin Chrissy die Empfehlung nach Queenstown rein zufahren und dort zu essen. Wir genossen dann am Hafen unser leckeres Abendessen unter freiem Himmel – dank Heizung und Decke. Vorspeise: Seafood Chowder (Fischsuppe) und gebratene Ente. Hauptgang: Lachs für mich und Steak für Ralf. Lecker!!









































































