Heute hatten wir mal wieder eine ordentliche Strecke zurück zu legen – knapp 350km und 5,5h Fahrzeit. Ralf hatte für 9 Uhr morgens eine Workshop-Tour in den Weta Caves gebucht. Das Team der Weta Workshops wurde berühmt durch die Filmsets, Kostüme, Waffen, Kreaturen und Ringe-Trilogie der Herr der Ringe-Filme. Sie haben außerdem mit Steven Spielberg am Film Tim und Struppi und mit James Cameron an Avatar zusammengearbeitet. Auf einer Wand wurden noch viele weitere Filme dargestellt, bei denen sie involviert waren. Wir erhielten einen Einblick in die Magie, die hinter den Filmen steckt – es wurden diverse vom Weta-Team hergestellten Requisiten, Modelle und Waffen zeigt. Außerdem gab es viele kleine Anekdoten..
John Rhys-Davies war einer der größten Darsteller am Set von Herr der Ringe, spielte aber mit Gimli einen Zwerg. Daher wurde sein Kostüm optisch breiter hergestellt, um den Größenunterschied auszugleichen.
Im Film Der Hobbit wurde der Schauspieler des kräftigen Zwerges Bombur in einen Anzug gesteckt, der aus einem silikonartigen Gewebe bestand. Nachteil: der Anzug war nicht atmungsaktiv. Dadurch verlor der Schauspieler täglich mehrere Pfund an Gewicht, so dass ihm immer mehr Umfang künstlich hinzugefügt werden musste.
Da wir ansonsten keinen weiteren Stop auf unserer Tour in den Norden geplant hatten, nahmen wir statt der eher langweiligen SH4 eine Straße, die uns durch den Whanganui Nationalpark führte. Leider hatte auch hier das Unwetter stark gewütet. Der gleichnamige Fluss, an dem wir die ganze Zeit entlang fuhren, war schlammig braun. Zahlreiche Bäume lagen umgeknickt am Ufer und die Straßen wurden ebenfalls an einigen Stellen ausgebessert. Zudem nieselte es meist ein wenig. Wir hielten an einem Maori Dorf und einer alten Mühle.
Fun Fact: Wir hatten auf Grund des schlechten Empfangs des Radios Ralfs Handy über Bluetooth mit dem Auto verbunden und hörten darüber Musik. Irgendwann hielten wir an einer Wiese weil hinter uns ein schöner Regenbogen zu sehen war. Ich hüpfte schnell raus, machte drei Bilder und sprang wieder rein, weil wir vor einem Wohnwagen wieder auf die Straße wollten. 10 Sekunden später, ging die Musik aus – keine Verbindung zum Telefon. Wir schaut uns an und Ralf fragte mich, ob ich das Handy nicht gerade noch auf dem Schoss hatte… Wir drehten um und was soll ich sagen…. es lag im Grass und wartete auf uns 😉 Ich muss nicht sagen, dass wir beide extrem froh waren, dass wir über das Handy Musik gehört haben. Uns wäre das im Leben nicht aufgefallen. Achso und hier der Regenbogen, von dem ich sprach 🙂
Danach ging es in unsere Unterkunft im Tongariro Nationalpark. Das Wetter wurde zusehends schlechter, dunkler, regnerischer… Für morgen hatten wir geplant eine berühmte Tageswanderung in der Nähe zu machen… bei hoffentlich besserem Wetter. Abends ging es die Straße hoch zu einer Art Ski-Hütte – hier kann man im Winter auch wunderbar Ski fahren. Das Essen war sehr lecker. Vorspeise: Krabbensalat und Calamari. Hauptgang: Burger und Fish & Chips.







































































Pit und Pat
Eine tolle Reise! Nur die Fotos sind heute etwas gruselig! Ein ähnliches Handy-Erlebnis hatten wir in Abu Dhabi. Das braucht kein Mensch!
Liebe Grüße
Pat und Peter